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Fakultät Raumplanung
FORSCHUNG

Neuer Artikel zu Bioökonomie, urbaner Landwirtschaft und Stadtplanung erschienen

© Uwe Grützner​/​TU Dortmund
Bioökonomie und Landwirtschaft werden oftmals im ländlichen Raum verortet. Dahingegen zeigt die wissenschaftliche Literatur deren große Relevanz für Städte auf.
Welche neuen Aufgaben entstehen für die Stadtplanung, wenn die Bioökonomie und urbane Landwirtschaft in Zukunft stärker zusammengedacht werden? Der neue Open-Access-Artikel stellt in Form eines Meta-Reviews und unter Anwendung der Mehrebenenperspektive (MLP) die wichtigsten Trends vor und leitet daraus Aufgaben für die Stadtplanung ab.

Das Konzept der Bioökonomie beschreibt den Übergang von einer fossilen zu einer biobasierten Wirtschafts- und Lebensweise, das zunehmend auch für Städte relevant wird, um globalen Herausforderungen zu begegnen. Gleichzeitig erfährt auch die urbane Landwirtschaft steigendes Interesse von Städten, um ein resilienteres Ernährungssystem zu fördern. Vor diesem Hintergrund wurde eine systematische Literaturauswertung vorgenommen und die besonders relavanten Trends der Bioökonomie und der urbanen Landwirtschaft für Städte und deren Stadtplanung identifiziert.

Der Meta-Review zeigt, dass vor allem vier neue Aufgaben für die Stadtplanung entstehen können:

  • Integration der urbanen Landwirtschaft, um klimatische Vorteile zu erzielen
  • Förderung von dichten und multifunktionalen Flächennutzungen
  • Lücken in urbanen Stoffkreisläufen schließen
  • Schaffung von Wissen und Akzeptanz für ein resilientes städtisches Ernährungssystem und eine urbane Bioökonomie

Autor und Kontakt: Jost Buscher

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