Zum Inhalt
B.SC. RAUM­PLA­NUNG

Städtebaulicher Entwurf

Fachliche Grundlagen zum Städtebaulichen Entwurf I/II

Beschreibung

Die Ver­an­stal­tung bietet Grundlagen für ein kritisches Ver­ständ­nis der Kontinuitäten und Brüche städtebaulicher, verkehrsplanerischer und landschaftsplanerischer Ent­wick­lungen. Die Ver­an­stal­tung ist inhaltlich geteilt. In der ersten Semesterhälfte wer­den folgende Lernziele verfolgt:

  • Auseinandersetzung mit ver­schie­de­nen städtebaulichen Leitbildern
  • Aufzeigen von „Handwerkszeug" im Umgang mit städtebaulichen, verkehrsplanerischen und landschaftsplanerischen Rah­men­be­ding­ung­en und Problemstellungen
  • Schärfung der Urteilsfähigkeit im Hinblick auf städtebauliche Qua­li­tät
  • Verdeutlichung stadtgestalterischer Prinzipien

In der zweiten Semesterhälfte wer­den aufbauend auf den städtebaulichen Planungen der Bebauungsplan und seine Regelungsmöglichkeiten sowie die BauNVO, verbunden mit konkreten Beispielen, ergänzt um das The­ma Umweltprüfung, behandelt. Der städtebauliche Vertrag sowie begleitende Instrumente – Plansicherungs- und Planvollzugsinstrumente – wer­den in Grundzügen vorgestellt.

Die Vor­le­sungs­rei­he „Fachliche Grundlagen" integriert die fachlichen Inhalte, die für das städtebauliche Entwerfen Relevanz haben und bezieht sich auf folgende thematische Schwer­punkte:

  • Methoden des städtebaulichen Entwerfens, städtebauliches Entwerfen als systematische Vorgehensweise von der Konzeption zur Raumqualität, Gebäudetypologien, Qualitäten des öf­fent­lichen Raums, Zusammenhänge zwischen Grundriss, Erschließungs- und Freiraumzonierung,
  • Planungsrechtliche Umsetzung von Entwurfsideen in der Bauleitplanung, Spielräume planungsrechtlicher Ausgestaltung
  • Kennenlernen von Steuerungsinstrumenten sowie Meilen- und Stolpersteinen der planerischen Umsetzung auf kommunaler Ebene

Hinweis: Die Vor­le­sungs­rei­he ist Grundlage für den „Städtebaulichen Entwurf I".

Lehrveranstaltung im LSF

Lehrperson: Univ.-Prof. Dr.-Ing. Frank Othengrafen


Interdisziplinäre Übungsveranstaltung

Beschreibung

Der Städtebauliche Entwurf I und II beinhaltet die Erarbeitung einer integrierten und räumlich konkreten Entwicklungsoption für ein Plangebiet in un­ter­schied­lichen Maßstabsebenen, vom räumlichen Leitbild über ein städtebauliches Kon­zept bis zur planungsrechtlichen Umsetzung in einen Bebauungsplan. Die Arbeit erstreckt sich über zwei Semester und beinhaltet 4 aufeinander aufbauende und sich konkretisierende Studienleistungen.

Der städtebauliche Entwurf I im Win­ter­se­mes­ter umfasst als Schwerpunkt die räumlich integrierende Ebene des Stadtteils. In dieser ersten Phase der Veranstaltung haben die Arbeitsgruppen einen Analyseplan einschließlich eines Leitbildes (Studienleistung 1) und einen Rahmenplan (Studienleistung 2) zu erarbeiten. Darauf aufbauend wer­den im Som­mer­se­mes­ter im städtebaulichen Entwurf II auf der Ebene des Quartiers vertiefende analytische, konzeptionelle Fähigkeiten sowie baurechtliche Kenntnisse ent­wi­ckelt. Hier haben die Studierenden einen Gestaltungsplan (Studienleistung 3) und einen Bebauungsplan (Studienleistung 4) zu erstellen. Die studentische Eigenarbeit wird von einer Vorlesung zu fachlichen Grundlagen begleitet, in die punktuell die Fachplanungen Verkehrsplanung und Landschaftsplanung, Wohnen, Handel und Infrastruktur auf­ge­nom­men sind. Einzelne fachspezifische Inhalte und Methoden wer­den in Inputs und Übungen behandelt und im Plenum diskutiert.

Fach­li­te­ra­tur, Planungsbeispiele, Kartenmaterial, di­gi­ta­le Karten etc. stehen im Lernzentrum des Fachgebiets STB (GB III, DG) und den Be­reichs­bi­blio­the­ken Raum­pla­nung und Bauwesen zur Ver­fü­gung. Literaturlisten wer­den durch die Fachgebiete herausgegeben. Die erfolgreiche Bearbeitung der 4 Studienleistungen im Städtebaulichen Entwurf I und II ist Voraussetzung für die Zulassung zur Modulprüfung, die mit einer Gruppendisputation zum Ende des Sommer­se­mes­ters endet. Die Studienleistungen sowie die in der Vorlesung fachliche Grundlagen vermittelten Inhalte sind Gegenstand der Disputation.

Lehr­ver­an­stal­tung im LSF

Lehr­per­so­nen:  Univ.-Prof. Dr.-Ing. Frank Othengrafen; Dr.-Ing. Andrea Rüdiger; Thomas Eltner, M.Sc.; Lukas Arntz, M.Sc.; Dipl.-Ing. Ulrich Göhre, Bauass.; Dipl-Ing. Ingo Stapperfenne, Bauass.

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.