Zum Inhalt
B.SC. RAUM­PLA­NUNG

Aktuelle Projekte

Loud Places - Wechselwirkungen zwischen Clubkultur und Stadtentwicklung

Beschreibung

Für Viele dient das Nachtleben einer Stadt als Indikator für ihre Urbanität. Vereinfacht ausgedrückt: Urban ist es da, wo auch nachts viel los ist. Je nach individueller Teilhabe und Interessen hängt von dem Angebot der Gastronomie und Unterhaltungsbranche (u.a. Kinos, Theater und Clubs) auch die Lebensqualität einer Stadt ab.

Das haben auch Politik und Wirtschaft erkannt. Seit Beginn des 21. Jahrhunderts wird die Kultur- und Kreativwirtschaft als Katalysator für städtische Entwicklungsprozesse diskutiert. Viele Städte werben um junge Menschen in der Bildungs- und Berufseinstiegsphase und um das sog. innovative Milieu. Dabei wird das Nachtleben zum Standortfaktor.  

Allerdings stellt das Nachtleben Politik und Verwaltung vielerorts auch vor Probleme, da es immer wieder zu Lärmkonflikten, Vermüllung und öffentlichen Urinieren kommt. Darüber hinaus lassen sich in vielen Szenevierteln Gentrifizierungsprozesse beobachten, die Politik und Verwaltung vor Herausforderungen stellen.

Dieses Spannungsfeld möchten wir im Projekt näher ausloten. Dazu werden wir zunächst theoretisch der Frage nachgehen, welche räumlichen, ökologischen, sozialen und kulturellen Implikationen und Potentiale das Nachtleben für Städte mit sich bringt. Hierbei werden wir den Schwerpunkt auf die Clubkultur legen. Im Anschluss daran, werden wir die Fragestellung konkretisieren und ein Forschungsdesign entwickeln, mit dem sich die Frage beantworten lässt. Bei der inhaltlichen Ausgestaltung werden wir eure Interessen berücksichtigen. Schwerpunkte unserer Projektarbeit sollten jedoch auf den räumlichen und sozialen Aspekten liegen. Eine mögliche Fragestellung könnte sich zum Beispiel auf die Ermittlung von Potentialflächen beziehen. Das entwickelte Forschungsdesign werden wir dann umsetzen, so dass ihr am Ende eures ersten Studienjahres Antworten auf die von euch konkretisierte Fragestellung erarbeitet haben werdet.

Ziel unseres Projektes ist es, euch die Wechselwirkungen zwischen Clubkultur und Stadtentwicklung näher zu bringen. Fragen mit denen, wie uns im Projektjahr beschäftigen werden sind u.a.: Was ist Clubkultur? Was ist Stadtentwicklung? Welche Akteure spielen im Themenfeld eine Rolle? In welchem Verhältnis stehen sie zueinander? Welche Anforderungen stellen Clubs an Standorte? Was müssen Stadtverwaltungen bei der Genehmigung von Clubs beachten? Welchen Einfluss haben bestehende Siedlungsstrukturen auf die Clubkultur? Wie prägt die Clubkultur das städtische Leben?

Wir freuen uns darauf, euch in eurem ersten Studienjahr zu begleiten.

Lehr­ver­an­stal­tung im LSF

Be­treu­ung: Sabine Bongers-Römer, M.Sc. und Lars Sievers, M.Sc.

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.