Zum Inhalt
B.SC. RAUM­PLA­NUNG

Aktuelle Seminare

Innovativer und bezahlbarer Wohnungsneubau in den Kommunen: Wohnungspolitische Strategien und die Rolle lokaler Akteur*innen

Beschreibung

Wohnungen müssen gebaut werden, ca. 400 000 pro Jahr und vor allem in Großstädten und Ballungsräumen. Dabei geht es nicht nur um die Quantität, sondern auch Qualitäten müssen gesichert sein. Bezahlbarkeit ist ein wichtiges Stichwort, flächensparendes Bauen ist erforderlich, ökologische und bauliche Standards müssen umgesetzt werden, Nachbarschaften sollen entstehen. Die Anforderungen an Kommunen sind komplex und vielschichtig. Der Blick auf die Baugenehmigungen und -fertigstellungen in den Kommunen zeigt, dass die erforderliche Zahl an Wohnungen nicht erreicht wird – trotz des Einsatzes verschiedener Instrumente und Strategien wie einem aktiven Baulandmanagement, dem Erbbaurecht, der Konzeptvergabe oder Quotenregelungen für den sozialen Wohnungsbau.

Hier setzt das Seminar an, indem es die den Kommunen zur Verfügung stehenden Instrumente sowie die Aufgaben, Rollen, Ziele und praktischen Vorgehensweisen der beteiligten Akteur*innen analysiert (inkl. der Restriktionen, die einer Verwirklichung innovativen und bezahlbaren Wohnraums entgegenstehen). Ziel ist es, die Teilnehmer*innen in die Lage zu versetzen, eine wohnungspolitische Strategie zu entwickeln und dabei die Einbindung von Akteur*innen vor Ort in die Prozesse sowie deren Motivationen zur Schaffung innovativen und bezahlbaren Wohnungsbaus mit zu denken und einzubeziehen.

Dafür werden zunächst die Grundzüge der strategischen kommunalen Wohnungsmarktentwicklung vor dem Hintergrund kommunaler Wohnungsmarktbeobachtung und die Entwicklung kommunaler Wohnungskonzepte, an denen i.d.R. verschiedene lokale Akteur*innen eingebunden sind, vorgestellt.

Die privatwirtschaftlichen Akteur*innen stehen anschließend im Blickpunkt. Hier geht es zunächst um „klassische“ Akteur*innen wie kommunale Wohnungsunternehmen, Genossenschaften und große Immobilienunternehmen. Ein weiterer Fokus liegt dann auf der Realisierung innovativer und zukunftsgerichteter Wohnungsbauprojekte. Dies kann vom gemeinschaftlichen Bauen und Wohnen über besondere Wohnformen wie z.B. inklusives Wohnen bis hin zu flächenreduziertem Wohnen wie z.B. Tiny-Houses oder MIkroapartments reichen und wird unterschiedliche Rechtsformen und Trägermodelle (u.a. Baugruppen, Stiftungen, Mietshäusersyndikat) aufgreifen.

Neben diesen eher analytisch-konzeptionellen Zugängen sind im Rahmen des Seminars mehrere Exkursionen zu verschiedenen Wohnungsbauprojekten unterschiedlicher Akteur*innen mit unterschiedlichen Konzepten/Zielgruppen im Raum Dortmund vorgesehen. Hierfür sind Termine an ausgewählten veranstaltungsfreien Mittwochnachmittagen geplant.

Lehrveranstaltung im LSF

Ansprechperson: Univ.-Prof. Dr.-Ing. Frank Othengrafen

Turnus: jedes Semester

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.