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5G-CityVisAR | Visualisierung städtebaulicher Maßnahmen mit Augmented Reality

Die digitale Transformation rückt mehr und mehr in den Fokus der Stadtentwicklungsplanung. Dabei bieten neue Visualisierungstools der Augmented Reality (AR) in Verbindung mit 5G als Kommunikationstechnik eine große Chance, Planungsprozesse innovativ und bürger*innennah zu gestalten. Städte­bauliche Entwurfsvarianten können hier unter Nutzung von CAD-Objekten und Geodaten realitätsnah abgebildet werden, sodass Partizi­pationsprozesse einfacher, effizienter, transparenter und demokratischer gestalten und Bauvorhaben ggf. beschleunigt werden können. Mit niedrigen Latenzen, einer hohen Datenrate - auch bei gleichzeitiger Verbindung zahlreicher Endgeräte - bietet 5G dabei die Chance, auch komplexe AR-Darstellungen in einem größeren visuellen Radius flüssig darzustellen.

Laufzeit: 01.06.2022 - 31.05.2024

Ziel

Ziel des Projektes ist es daher, eine 5G­ basierte AR-Anwendung zu entwickeln und im Rahmen eines städtebaulichen Wettbewerbs mit breiter Bürger*innenbeteiligung an­hand eines Plangebietes in Schwerte zu erproben und hinsichtlich der Anwendbarkeit, der Nutzer*innenfreundlichkeit und dem Mehr­wert für Planungsverfahren zu evaluieren.

Vorgehen

SRP analysiert und evaluiert hierfür die bislang in Planungsverfahren und städtebaulichen Projekten eingesetzten Visualisierungstools und digitalen Beteiligungsformate, um darauf aufbauend - zusammen mit der Universität Duisburg-Essen und der adesso mobile solutions GmbH - eine Konzeption für das eigene 5G-Tool abzuleiten. Dafür simuliert SRP ein städtebauliches Planverfahren in Schwerte und entwickelt ein städtebauliches 3D-Modell, welches dann zur Anwendung im AR-Tool kommt (Übertragbarkeit des Entwurfs in das 5G-Tool). Darüber hinaus ist SRP aktiv bei der Erprobung des 5G-Tools in der Praxis beteiligt und evaluiert das entwickelte Tool, zusammen mit dem Projektkonsortium, hinsichtlich der Anwendbarkeit und Nutzer*innenfreundlichkeit sowie der Legitimation von Planungsentscheidungen. Für SRP stehen dabei u.a. die "Grenzen und Möglichkeiten digitaler Partizipation in Stadtentwicklungsprozessen" durch Visualisierungstools und 5G-Technologien im Vordergrund. Des Weiteren unterstützt SRP die Stadt Schwerte kontinuierlich bei der Öffentlichkeitsarbeit, v.a. um die Ergebnisse des Projektes und des 5G-Tools in Stadtverwaltungen und Planungsbüros sowie der wissenschaftlichen Community bekannt zu machen.


Konsortium

Partner*innen und Förderung

Verbund

Projektpartner*innen

  • Stadt Schwerte
  • Universität Duisburg-Essen | Lehrstuhl für Software Engineering
  • adesso mobile solutions GmbH

Förderung

  • 5G-CityVisAR wird im Rahmen des Förderwettbewerbs 5G.NRW (Förderkennzeichen 005-2108-0048) durch Landesmittel der Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert und finanziert.
Kontakt

Ansprechpersonen

TU Dortmund
Fakultät Raumplanung
Stadt- und Regionalplanung
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Frank Othengrafen

 

TU Dortmund
Fakultät Raumplanung
Stadt- und Regionalplanung
Eva Reinecke, M.Sc.
TU Dortmund
Fakultät Raumplanung
Stadt- und Regionalplanung
Lars Sievers, M.Sc.

 

 

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.